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Conways Game of Life

Game of Life ist ein, 1970 vom britischen Mathematiker John Horton Conway erfundener, zweidimensionaler, zellulärer Automat. Die Elemente einer zweidimensionalen Matrix können dabei zwei Zustände annehmen: tot oder lebendig. Durch anwenden von Regeln auf die Matrix kann die jeweils nächste Generation bzw. der nächste Zustand der Matrix berechnet werden. Wird die Matrix grafisch dargestellt und zyklisch neu berechnet entsteht der Eindruck eines lebenden Systems.

Regeln

Das Schicksal bzw. der nächst Zustand einer Zelle hängt bei Game of Life von der Anzahl der lebendigen Nachbarzellen ab. Um entsprechende Regeln auszudrücken existiert eine Kurzschreibweise. Die Regel 23/3 bedeutet zum Beispiel, dass eine Zelle mit zwei oder drei lebenden Nachbarn die Generation überlebt. In einer toten Zelle mit genau drei lebenden Nachbarn entsteht neues Leben. Bei allen anderen Konstellationen stirbt eine Zelle oder sie bleibt tot, je nach Zustand. Vor dem Schrägstrich ist also die Überlebensregel notiert, hinterm Schrägstrich die Geburtenregel. Auf diese Weise lassen sich insgesamt 262144 Regeln definieren. Bei der 23/3-Regel handelt es sich um die ursprünglich von Conway verwendete Regel

Diese Implementierung

Bei dem Game of Life-Demonstrationsprogramm oben handelt es sich um eine einfache Implementierung ohne einen schnellen Algorithmus. Was aber aufgrund des kleinen "Spielfeldes" ausreichend ist. Durch klicken auf eine Zelle kann deren Zustand verändert werden. Bei gedrückter linker Maustaste kann in das Spielfeld "gemalt" werden. Unten links befindet sich der Startknopf. Wird dieser betätigt wird in einem einstellbaren Intervall die jeweils nächste Generation berechnet. Auf der rechten Seite befindet sich unten ein runder Button über den ein Einstellungsdialog geöffnet werden kann. Hier können der Interval (0,25 bis 1 Sekunde) und die Regel eingestellt werden. Die Voreingestellt Regel ist 23/3.